Datensouveränität: Warum Serverstandort und Betreiber die Rechtslage bestimmen
Von ENTROVY FlexCo | Kategorie: Datenschutz & Technologie
Im SWIFT-Fall hielten Verträge den Zugriff einer fremden Behörde nicht auf — erst die physische Verlagerung der Daten in europäische Rechenzentren änderte die Lage. Acht Jahre später zeigte der Fall Microsoft Irland, dass die Verlagerung allein nicht genügt. Der Artikel behandelt das TFTP-Abkommen und die Grenzen vertraglicher Kontrolle, den Durchsuchungsbeschluss gegen Microsoft nach dem Stored Communications Act, das Urteil des Second Circuit von 2016 und die gesetzgeberische Antwort durch den CLOUD Act, die Bedeutung der Konzernstruktur von Anbietern, die Rechtsgrundlage für Drittlandübermittlungen nach Schrems I und Schrems II, die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht nach § 9 RAO, die Anforderungen von DORA an IKT-Drittdienstleister und Ausstiegsstrategien, die Lieferkettensicherheit nach NIS2 sowie fünf Prüffragen zu US-Herausgabepflichten, Inferenzort, Datenhaltung, Subprozessoren und Betreibbarkeit in der eigenen Umgebung.
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